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 Begriffserklärung: Hypnose
Der Begriff Hypnose leitet sich aus dem griechischen hypnos = Schlaf ab und wurde von dem Schotten James Braid eingeführt. Während der Hypnose ist die Funktion der Sinnesorgane teilweise eingeschränkt, Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, ähnlich wie beim Schlafen. Die Produktion von Stresshormonen wird reduziert und das Funktion des Immunsystems wird aktiviert. So trägt der Zustand der Hypnose als solches schon zur Regeneration von Körper und Geist bei. Der entscheidende Unterschied zum Schlaf besteht darin, dass während der Hypnose eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Suggestionen des Hypnotiseurs gegeben ist.  Irrtümer der HypnoseViele Menschen haben eine völlig falsche Vorstellung vom Zustand der Hypnose und haben deshalb Angst davor. Weit verbreitet haben sich folgende Irrtümer in vielen Köpfen festgesetzt:  Falsch ist: In der Hypnose bin ich willenlos. Richtig ist: Hypnose bedeutet nicht Willenlosigkeit. Hypnose funktioniert nur mit Ihrem Einverständnis, denn nur wer hypnotisiert werden will, kann auch hypnotisiert werden.
Falsch ist: In Hypnose schlafe ich. In Hypnose bin ich bewusstlos und bekomme ich nichts mit. Richtig ist: Hypnose hat nichts mit Narkose oder Koma zu tun. Sie sind bei Bewusstsein und nur Ihr Körper befindet sich in einem Ruhzustand bzw. tiefer Entspannung. Sie hören alles und bekommen alles mit. Ihre Wahrnehmung ist lediglich fokusiert auf die Stimme des Hypnotiseurs und auf Ihr inneres Erleben.  Falsch ist: Während der Hypnose kann der Hypnotiseur mich "ausquetschen" und ich plaudere meine Geheimnisse aus. Richtig ist: Sie werden nichts ausplaudern, was Sie nicht erzählen und lieber für sich behalten möchten.  Falsch ist: Unter Hypnose werde ich etwas tun, was ich gar nicht will. Richtig ist: Suggestionen werden nur befolgt, wenn sie im Einklang mit Ihrer Persönlichkeit sind. Das heißt, Sie können nicht dazu gebracht werden Dinge zu tun, die wider Ihrer Natur sind.  |
Das Team
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Tanja Behrensmeier
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Rainer Betz
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Was ist Hypnose?